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Kultur des Lernens statt defizitorientierter Weiterbildung

Wissensmanagement

Bild: Jonny Gios auf Unsplash

+++Die Puzzle-Teile modernen Wissensmanagements+++

Kennen Sie auch noch die Zeiten, in denen Führungskräfte ihren Mitarbeitenden im Jahresgespräch einen von der Personalabteilung bereitgestellten Katalog an Weiterbildungsmaßnahmen präsentiert haben, aus dem diese sich etwas aussuchen konnten? Meistens wurde das defizitorientiert begründet – im Sinne von Lücken schließen oder Schwächen beheben.

Die Grenzen dieses Vorgehens zeigen sich heute nur zu deutlich. Wir leben in einer Zeit exponentieller Wissensentwicklung. Selbst Experten können die Facetten ihrer Spezialgebiete heute nicht mehr in der Tiefe erfassen, wie ihre Vorgänger das noch konnten. Mit dem Blick auf Defizite, Lücken oder Schwächen wäre man ein ganzes Arbeitsleben beschäftigt, ohne messbare Fortschritte in den Arbeitsergebnissen zu erzielen.

Erfolgreiches Wissensmanagement ist heute vor allen Dingen

  • ein kontinuierlicher Prozess,
  • individuell,
  • kollaborativ und
  • in Selbstverantwortung organisiert.

Damit fällt Unternehmen – konkret i.d.R. den Personalabteilungen – eine neue Rolle zu. Als Wissensbereitsteller werden sie nicht mehr erfolgreich sein können. Vielmehr müssen Sie die Rahmenbedingungen und eine Infrastruktur schaffen, die individuelles und kontinuierliches Lernen ermöglichen.

Was heißt das konkret? Neben den unvermeidlichen Schulungen für Standards im Unternehmen (u.a. für rechtlich zwingende Themen wie Datenschutz) sollte eine Infrastruktur über Lern- oder Kollaborationsplattformen geschaffen werden, über die

  • Informationen zu selbstorganisiertem Lernen (Medienkompetenz) bereitgestellt werden,
  • kleine „Wissens-Nuggets“ abrufbar sind,
  • schneller Zugriff auf relevante Wissensquellen gegeben ist,
  • aber vor allem auch im Austausch mit anderen Mitarbeitenden (z.B. über Mentoring, über Wikis, über Lernzirkel oder Working out Loud-Gruppen etc.) gelernt wird.

Auf diesem Wege wird eine Kultur des Lernens etabliert, die einen strategischen Wettbewerbsvorteil schafft und Mitarbeitende bindet. Möchten Sie wissen, wie das konkret bei Ihnen aussehen könnte? Dann kommen Sie gerne auf uns zu ().

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