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Aktuelles beiifA-Bau Consult GmbH in 70565 Stuttgart

ifA-Bau Consult geht neue Wege in der Kommunikation

150 Follower*innen auf LinkedIn

Die ifA-Bau Consult blickt stolz auf 75 Jahre Erfahrung in der Beratung der Bauwirtschaft zurück. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass die Ansätze von gestern nicht zwingend zu den Lösungen für morgen führen. Daher entwickeln wir uns weiter.

Damit Sie wissen, wofür ifA heute und in Zukunft steht, berichten wir seit Ende letzten Jahres regelmäßig über neue Themen in der Beratung, Erfahrungen aus unseren Ringen, das Nachhaltigkeits-Symposium sowie über Entwicklungen in der Branche.

 Foto: Mike Meyers auf Unsplash

Dies tun wir einerseits über unsere neu gestaltete Homepage und andererseits über Social Media. Die ifA-Bau Consult kommuniziert aktiv über eigene Unternehmensseiten auf

Auf LinkedIn konnten wir zwischenzeitlich eine Community von 150 Followern aufbauen. Darüber freuen wir uns sehr. Um Ihnen als interessierten Leser*innen bzw. als Followern Beiträge zu liefern, die Sie interessieren, und die Community weiter auszubauen, möchten wir heute um Ihr Feedback bitten. Schreiben Sie uns gerne eine Mail an imkamp@ifa-bau-consult.com dazu, welche Themen Sie sich in Zukunft wünschen. 

Natürlich würden wir uns auch sehr darüber freuen, wenn Sie unsere Unternehmensseiten weiterempfehlen.

Kooperatives Planen und Bauen - Zukunft oder Utopie?

Beim IPA-Marktdialog im April 2022 in Berlin wurde über erste Erfolge in Deutschland berichtet 

Er war lange Zeit das Synonym für ein komplexes öffentliches Bauvorhaben mit ausuferndem Zeit- und Kostenrahmen – der BER, der neue Flughafen Berlin Brandenburg. Mittlerweile starten und landen dort Flugzeuge, aber die langjährige Belastung der Allgemeinheit durch dieses Projekt war in vielerlei Hinsicht enorm.

Die Baubranche kann und will mehr, als den Comedians Stoff für ihre Shows zu bieten und dem Steuerzahler unverhältnismäßige Kostensteigerungen zuzumuten. Allerdings ist die vollständige und fehlerfreie Planung komplexer Projekte am Reißbrett und nach dem gängigen Projektablaufmodell eine in einem gegebenen Zeit- und Kostenrahmen kaum zu bewältigende Aufgabe.

Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung hat BP schon vor 30 Jahren einen neuen Weg unter Nutzung eines kooperativen Projektablaufmodells gewagt. Herzstück war ein Mehrparteienvertrag mit Zielkostenvereinbarung und Risikoteilung unter allen Beteiligten, Auswahl der Projektpartner nach Kompetenz und nicht nach Preis, echte Kooperation der Partner und Open Books. Was auf den ersten Blick sozialromantisch klingt, hat sich als erfolgreiches und vor allem effizientes Vorgehen erwiesen. Und so wurde es nach und nach auch in anderen Ländern und Kontexten erprobt und hat mittlerweile zu 12 entsprechenden öffentlichen und privaten Pilotprojekten in Deutschland geführt. 

Foto: Reisetopia auf Unsplash

Über diese Pilotprojekte wurde im April in der vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zusammen mit dem IPA-Zentrum durchgeführten IPA-Marktdialog berichtet und ein Ausblick auf nächste Schritte gewagt. Skeptische Stimmen gegenüber dem neuen Projektablaufmodell gab es viele. Die Architektenkammer sah z.B. die gestalterische Freiheit durch die frühzeitige Einbindung der Bauunternehmen in Gefahr, konnte aber im Nachhinein durchaus ein gegenseitiges Befruchten als positiven Aspekt vermerken. Vor allem aber wurde die Vertragsgestaltung kritisch gesehen. Mehrparteienverträge (hier: Bauherr*innen mit Planer*innen und Bauunternehmen) sind in Deutschland nicht üblich. Mit der Unterstützung des Deutschen Baugerichtstages soll dies aber nun geändert werden.

Komplexe Bauprojekte liegen nicht nur in der Dimension des BER vor, auch im privaten Bereich lassen sich kleinere Bauvorhaben durch eine integrierte Projektabwicklung deutlich effizienter und kooperativer durchführen. Die ifA-Bau Consult berät die mittelständische Bauindustrie in diesem Feld schon seit 2016 und bietet entsprechende Schulungen an.

Was wird der "Tesla" der Baubranche sein?

Beim Nachhaltigkeits-Symposium am 28./29.06.2022 suchen wir nach Antworten – sichern Sie sich Ihr vergünstigtes Ticket bis zum 30.04.2022!

Elon Musk ist diese Woche wieder einmal in allen Medien vertreten. Jetzt hat er Twitter gekauft. Mal schauen, was er damit vorhat. Mit dem Tesla hat er Jahre zuvor die Automobilbranche revolutioniert und ihr trotz des großen Beharrungsvermögens der etablierten Automobilhersteller im Hinblick auf den Verbrennungsmotor die Elektromobilität aufgezwungen.

Was wird der „Tesla“ der Baubranche sein? Diese Frage bringt den Ausgangspunkt des ersten Nachhaltigkeits-Symposiums der Baubranche auf einen einfachen Nenner. Seien Sie dabei, wenn es darum geht, die Transformation der Baubranche zu gestalten. Und warten Sie nicht ab, bis Elon Musk (oder jemand anderes) der Baubranche seinen Stempel aufdrückt. Weitere Informationen zum Nachhaltigkeits-Symposium finden Sie unter www.nachhaltigkeitssymposium.de. Bis zum 30.04.2022 können Sie noch von unserer Osteraktion profitieren und vergünstigte Tickets buchen.

Foto: Precious Madubuike auf Unsplash

Frühjahrstagungen der ifA-Arbeitskreise "Einkauf/ Beschaffung"

Austausch in Zeiten des Materialmanagels

Einkäufer*innen erbringen für den Erfolg eines Bauprojekts schon immer einen zentralen Beitrag. Noch nie war er jedoch so offenkundig wie aktuell. Materialmangel, gestörte Lieferketten und Preissteigerungen sind das zentrale Thema in Bauunternehmen, bei Bauherr*innen und in der Presse. Unter diesen Vorzeichen trafen sich Ende März/Anfang April die beiden ifA-Arbeitskreise „Einkauf/Beschaffung“ in Wiesbaden und Essen unter Leitung der Senior Consultants Bernadette Imkamp (AG17) und Christian Reinlein (AG47).

Foto: Christian Reinlein

Bereits zu Beginn beim allgemeinen Erfahrungsaustausch wurde deutlich, dass die aktuelle Situation alles überschattet. Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass z.B. Bitumen und Stahl fehlen oder die Dieselkosten zu massiven Kostentreibern in der Logistik werden. Alle Teilnehmer*innen berichteten darüber, dass täglich eine Vielzahl an Preiserhöhungsschreiben ins Haus flattert und der Umgang damit geklärt werden muss. Lehnt man die Preiserhöhungen ab, läuft man Gefahr, nicht beliefert zu werden und den Baufortschritt zu gefährden. Akzeptiert man sie, gefährdet man das wirtschaftliche Ergebnis für das Projekt und zukünftige Verhandlungspositionen. Verhandeln – die eigentliche Haupttätigkeit von Einkäufer*innen – ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen allerdings gar nicht mehr möglich.

Eine ausgesprochen schwierige Situation für alle Beteiligten. Auch wenn es keine einfachen Lösungen gab, war der Austausch für alle sehr hilfreich, um die eigenen Einschätzungen mit denen anderer Experten abzugleichen. Mehr war für den Moment nicht möglich.

Für die Herbsttagungen wird das Thema sicherlich erneut auf den Tagesordnungen stehen – dann vielleicht schon mit etwas klareren rechtlichen Rahmenbedingungen für den Umgang mit den Teuerungszuschlägen. Außerdem werden dann aber vermutlich auch andere Themen wieder mehr Raum einnehmen. Wie geht es mit der E-Mobilität weiter? Wie entwickelt sich die Digitalisierung von Einkaufsprozessen? Welche Auswirkungen wird die ErsatzbaustoffVO für Bauunternehmen haben?

Die Teilnehmer*innen der AG47, die in Essen tagte, besichtigten nach dem inhaltlichen Austausch das UNESCO-Welterbe Zollverein (s. Foto) und bekamen damit schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das am 28./29.07.2022 stattfindende Nachhaltigkeits-Symposium (mehr zu Programm und Buchungsmöglichkeit für Tickets unter www.nachhaltigkeitssymposium.de).

Hybride Frühjahrstagung des IT-Arbeitskreises

Cybersicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess

Der ifA-Arbeitskreis für IT-Leiter hat eine lange Tradition. Bereits seit den 90er-Jahren werden Fragen rund um Hardware und Software in Bauunternehmen unter den Teilnehmer*innen systematisch diskutiert. Verändert haben sich über die Zeit nicht nur die Inhalte, sondern auch das Format. Den nach wie vor hohen Coronazahlen geschuldet fand die Frühjahrstagung unter der Leitung der Senior Consultants Bernd Hermes und Klaus Okrafka als Hybridveranstaltung statt, bei der die Remote-Teilnehmer*innen über hoch professionelle Videokonferenz- bzw. Veranstaltungstechnik den Präsenzteilnehmer*innen zugeschaltet waren. Es hat sich gezeigt, dass unter diesen Voraussetzungen das Tagungserlebnis einer reinen Präsenzveranstaltung sehr nah kam.

Foto: Stillness InMotion auf Unsplash

Neben dem allgemeinen und themenspezifischen Erfahrungsaustausch stand in dieser Frühjahrstagung ein Schwerpunktthema auf der Agenda, das alle Unternehmen aktuell umtreibt. Durch den enormen Digitalisierungsschub in der Corona-Pandemie hat sich die Angriffsfläche der Unternehmen für Cyberangriffe noch einmal vergrößert. Es gab in den letzten Monaten dementsprechend auch zunehmend Beispiele dafür, dass die Geschäftstätigkeit durch einen Cyberangriff massiv gestört wird.

Vor diesem Hintergrund war Dr. Vladimirs Petrovs von der VHV Versicherung als Spezialist für dieses Thema zu einem Impulsreferat und für eine anschließende Diskussion in die Tagung eingeladen worden. Herr Dr. Petrovs ist Entwickler einer speziellen Versicherung, mit der sich Unternehmen gegen Cyberangriffe schützen können. Schnell wurde allerdings klar, dass der Abschluss einer derartigen Versicherung kein kurzfristiger Vorgang ist, sondern dass dafür zunächst einmal eine ganze Reihe von Standards zu erfüllen sind. Diese betreffen z.B. die Passwort-Sicherheit oder die Administratorenrechte und werden i.d.R. von keinem der an der Versicherung interessierten Unternehmen auf Anhieb erfüllt. Auch nach Abschluss der Versicherung ist die Überprüfung bestehender und neuer Standards eine fortlaufende Aufgabe. „Cybersicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess“, fasste es Dr. Petrovs bei der Tagung zusammen.

Wenn die angesprochenen Standards erfüllt werden, bekommt das betreffende Unternehmen eine Versicherungspolice angeboten. Diese sieht im Falle eines Hackerangriffs einerseits einen finanziellen Ausgleich für den entstandenen Schaden sowie Unterstützung bei der Fehleranalyse und Beratung zur weiteren Vorgehensweise vor. Grundsätzlich wird dieser Versicherungstyp nur für Unternehmen mit bis zu 10 Mio. EUR Jahresumsatz angeboten. Für Bauunternehmen, die bzgl. der Umsatzgröße in anderen Dimensionen unterwegs sind, gilt eine Ausnahme. Diese können sich ohne Höchstgrenze versichern lassen.

Mehr zu den ifA-Ringen und -Arbeitskreisen finden Sie hier.

Hochkarätige Unterstützung für das Nachhaltigkeits-Symposium

Bundesbauministerin Geywitz übernimmt Schirmherrschaft

 

Nachhaltigkeit am Bau wird bereits erfolgreich im Kleinen in individuellen Leuchtturmprojekten praktiziert. Um allerdings die ambitionierten Klimaschutzziele auch nur annähernd erreichen zu können, benötigt das Thema eine möglichst breite Basis unter Einbindung aller Akteure.

Quelle Foto: „Bundesregierung/Jesco Denzel“

Nachdem die neue Bundesregierung mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen dem Bauen in Deutschland wieder zentrale Bedeutung zugewiesen hat, lag es auf der Hand, das Ministerium als Unterstützer für das Nachhaltigkeits-Symposium einzubeziehen. Die ifA-Bau Consult und der Kreis der Förderer freuen sich sehr, mit der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, eine Schirmherrin gewonnen zu haben, die die übergreifende Bedeutung von Nachhaltigkeit im Bauwesen unterstreicht und die explizit zum Dialog über zukünftige Notwendigkeiten in der Bauwirtschaft aufruft. Ihr Anspruch ist es, mit dem Bau den Anforderungen künftiger Generationen, den gesellschaftlichen Entwicklungen sowie den ökologischen und ökonomischen Notwendigkeiten gerecht zu werden.

Die Eröffnungsrede des Nachhaltigkeits-Symposiums wird der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin, Sören Bartol, halten. Herr Bartol war bereits von 2013 – 2021 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundesfraktion mit Zuständigkeit u.a. für die Themen Bau, Wohnen und Stadtentwicklung.  

Mehr zum Nachhaltigkeits-Symposium, das am 28./29. Juni 2022 im UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen stattfinden wird, finden Sie unter www.nachhaltigkeitssymposium.de

Erste Eindrücke aus den Frühjahrstagungen der Ringe

Wiedersehensfreude und intensive Diskussionen in einer schwierigen Zeit

Die ifA-Ringsaison 2022 hat Fahrt aufgenommen. Die ersten Ringe und Arbeitsgruppen trafen sich im März zu ihren Frühjahrstagungen. Für einige der Kreise war es nach den coronabedingten Absagen der letzten 2 Jahre die erste Präsenztagung seit Längerem. Die Freude über das persönliche Wiedersehen und die Möglichkeit zum informellen Austausch waren ausnahmslos in allen Kreisen zu spüren. Die individuell gestalteten Rahmenprogramme wurden sehr geschätzt und teilweise mit eigenen Ideen bzw. Beiträgen wie z.B. einem kleinen Privatkonzert eines Teilnehmers aufgewertet.

Das Herzstück war aber wie immer der systematische Austausch im Rahmen der Tagungsagenda. Dieser ist in der Regel so strukturiert, dass zunächst im allgemeinen Austausch aus der Vogelperspektive auf die Branche geschaut wird und im Anschluss die spezifischen Themen der Zielgruppe vertieft werden. In der Vergangenheit war die Bandbreite der Themen in den verschiedenen Gruppen sehr groß. Die aktuelle Situation führt nun dazu, dass sich Querschnittsthemen über alle Kreise entwickeln. Der Rohstoffmangel mit all seinen Konsequenzen und die Notwendigkeit für Nachhaltigkeit in der Baubranche haben mehr als die Hälfte der Zeit in Anspruch genommen. Die Diskussionen hierzu waren sehr intensiv. Und der Eindruck, dass alle in einem Boot sitzen und die Patentlösung für die aktuellen Herausforderungen noch von keinem gefunden wurde, war eine entlastende Erkenntnis.

Fazit: Die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie war vermutlich nur „Vorgeplänkel“, die wirklichen Herausforderungen kommen noch. Im Nachhaltigkeits-Symposium am 28./29.06.2022 sowie in den Herbsttagungen greift die ifA-Bau Consult diese Querschnittsthemen weiter systematisch auf.

ifA-Bau Consult stellt ein

Wir suchen Berater*innen, die mit uns eine zukunftsfähige Baubranche gestalten wollen

 

Zur Umsetzung unserer Wachstumsstrategie suchen wir Verstärkung. Die ifA-Bau Consult bietet Interessent*innen, die abseits der gängigen Karrierewege mit an der Zukunft einer nachhaltigen Baubranche arbeiten wollen, einen Beraterjob mit viel Potenzial zur eigenen Ausgestaltung und Verantwortungsübernahme in einem kleinen hochmotivierten Team.

Wir suchen neue Kolleg*innen, die stark in der Moderation sind, um u.a. den Erfahrungsaustausch in unseren Ringen zu leiten. Darüber hinaus sollten Sie über Erfahrung in mindestens einem unserer Beratungsschwerpunkte (Lean Management, BIM, Digitalisierung, Strategie- und Organisationsentwicklung) verfügen, um diese(n) perspektivisch eigenverantwortlich gegenüber unseren Kunden vertreten zu können. Die vollständige Stellenanzeige können Sie auf unserer Startseite herunterladen.

Kommen Sie auf uns zu, um mehr über uns und den Job zu erfahren oder auch direkt Ihre Bewerbung zu adressieren. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Bernadette Imkamp (imkamp@ifa-bau-consult.com, Tel. 0157/80696361) gerne zur Verfügung. 

Die 5 großen Ideen hinter der Integrierten Projektabwicklung

Verlässliche Zusammenarbeit aller Partner im Bauprozess als New Normal?

IPA wird salonfähig! Spätestens mit der Ankündigung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Integrierten Projektabwicklung (IPA) am 05.04.2022 eine eigene Konferenz (IPA-Marktdialog) zu widmen, ist diese in der Breite angekommen.

Bundesbauministerin Klara Geywitz wird in der Ankündigung mit den Worten zitiert: „Wir erproben diese kooperativen Modelle nicht nur in unserem eigenen Bundeshochbau, sondern wollen den Prozess für das gesamte deutsche Bauwesen voranbringen.“ Aber was genau steckt hinter der Integrierten Projektabwicklung? Es sind genau 5 große Ideen.

1. Echte Kollaboration

Mit echter Kollaboration werden die am Bau üblichen Gräben zwischen den einzelnen Beteiligten mit ihren sich oftmals widersprechenden Partikularinteressen überwunden. Wissen wird geteilt, und es werden gemeinsame Ziele verfolgt. Risiken werden dadurch verringert.

2. Optimierung des Gesamtprojektes

Es steht nicht die Optimierung von Einzelgewerken im Fokus, sondern die Synergien bei der Optimierung des Projektes als Ganzes. Die Erkenntnis dahinter ist, dass die Summe der optimierten Einzelteile meist nicht ein optimiertes Ganzes ergibt. Vielmehr werden alle Beteiligten von Beginn an darin geschult, das Ganze zu sehen.

3. Enge Verzahnung von Lernen und Handeln

Lernen und Handeln werden nicht mehr als getrennte Blöcke angesehen, sondern eng miteinander verknüpft. Damit wird sichergestellt, dass das Gelernte unmittelbar umgesetzt wird und dass die Erkenntnisse des Tuns immer auch zu Lernschleifen führen.

4. Projekte als Netzwerke von Selbstverpflichtung

Der Anspruch an alle Projektbeteiligten ist nichts weniger als absolute Verlässlichkeit. Dieser Aspekt erfordert eine völlig neue Kultur der Zusammenarbeit, in der es nicht darum geht, viel zu versprechen und bei Problemen Schuldige zu suchen. Vielmehr bringt sich jeder als verlässlicher Partner mit ambitionierten, aber realistischen Zusagen in die als nächstes geplanten Projektschritte ein und hält diese dann auch in der Umsetzung ein.

5. Steigerung der Verbundenheit

Eng mit der Verlässlichkeit verbunden ist das Vertrauen untereinander, das als Vertrauensvorschuss zu Beginn gegeben wird und das im Verlauf des Projekts weiterwächst.

Dies kann laut Bundesbauministerin Klara Geywitz „nur über eine optimale Kooperation aller Partner im Bauprozess gelingen.“ Diese zu erreichen, darf aus unserer Sicht kein Wolkenkuckucksheim bleiben, wenn wir die massiven Herausforderungen im deutschen Wohnungsbau bewältigen wollen.

Die ifA-Bau Consult begleitet Bauherr*innen, Planer*innen und Ingenieurbüros bei der Umsetzung integrierter Projektabwicklung und wird durch Senior Consultant Tobias Guller beim IPA-Marktdialog vertreten sein. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Einladung zum Branchentreffen am 28./29.06.2022

Vernetzung und Austausch zu den aktuellen komplexen Herausforderungen in der Baubranche

Der Bericht, den der Weltklimarat vergangene Woche vorgelegt hat, ist trotz seiner dramatischen Aussagen angesichts des Kriegs in der Ukraine nachvollziehbarer Weise fast untergegangen. Auch die vorherrschenden Materialengpässe und Preissteigerungen erscheinen gerade viel dringlicher als das Thema Nachhaltigkeit. 

Die aktuelle wirtschaftliche, ökologische und politische Situation ist jedoch hochgradig vernetzt. Es wird uns nicht die Zeit bleiben, zunächst die akuten Themen und dann die Nachhaltigkeit anzugehen. Der Ukraine-Krieg zeigt uns schon jetzt auf, wie hoch unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist, die wir für unser derzeitiges wirtschaftliches Handeln benötigen. 

Nachhaltiges Bauen kann sowohl Antworten für einen niedrigeren Energiebedarf und mit der Kreislaufwirtschaft gleichzeitig einen Lösungsansatz für die bestehenden Materialengpässe aufzeigen. Aber auch Digitalisierungsansätze oder Recycling weisen einen Weg in Richtung des klimaneutralen Bauens der Zukunft.

Im hochkarätig besetzten ersten Nachhaltigkeits-Symposium der Bauwirtschaft sollen die Zusammenhänge zwischen akuten kurzfristigen und nicht minder drängenden langfristigen Herausforderungen für die Bauwirtschaft vor dem Hintergrund der Klimaziele beleuchtet werden. Als Schirmherrin ist Bundesbauministerin Klara Geywitz angefragt, die mit ihrem Ziel der 400.000 Wohnungen pro Jahr ebenfalls nicht am Thema Nachhaltigkeit vorbeikommen wird. Die einzelnen Referent*innen für die beiden Symposiumstage entnehmen Sie bitte unserem Flyer, den Sie sich unter www.nachhaltigkeitssymposium.de runterladen können.

Wir laden Sie ein, am 28./29.06.2022 im UNESCO Welterbe Zollverein Essen mit anderen Gestalter*innen und Innovator*innen in den Austausch zu gehen. Sichern Sie sich bis zum 25.03.2022 noch den risikofreien Frühbucher-Rabatt.

Agiles Projektmanagement in der Baubranche

Effizienterer Umgang mit Abweichungen im Bauabwicklungsprozess

Agile Projektmanagement-Methoden sind in der Software-Entwicklung schon seit längerer Zeit auf dem Vormarsch. Aber auch Bauunternehmen wenden sich ihnen zunehmend zu. Gerade im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Bauunternehmen zeigt sich, dass ein flexibles Vorgehen in den Kernprozessen den Gesamterfolg der Neuausrichtung von Unternehmen begünstigt.

So auch beispielsweise in einem Beratungsprojekt, bei dem in einem ersten Schritt der Digi-Check für das Kundenunternehmen eingesetzt und die Softwarelandschaft optimiert wurde. In der Folge fiel der Fokus auch auf das Bauprojektmanagement, bei dem das Unternehmen bis zu diesem Zeitpunkt auf Abweichungen im Bauabwicklungsprozess - aufgrund fehlender Flexibilität der klassischen Methoden - nicht so rasch wie gewünscht reagieren konnte. Hier empfahl ifA-Consultant Robert Plomberger den Übergang zu agilem Projektmanagement.

Dementsprechend wurde seine bewährte Vorgehensweise zur Einführung des agilen Projektmanagements eingesetzt, bei der die Mitarbeitenden sukzessive ihre Arbeitsmethoden anpassen. Dies spiegelt den Grundgedanken des agilen Projektmanagements wider: Dynamische Projekte werden nicht vollumfänglich durchgeplant, sondern ressourcenschonend in sogenannten Iterationen, d.h. sich wiederholenden Bearbeitungszyklen, geplant. Die Projektsteuerung kann dabei sehr viel schneller und flexibler auf Abweichungen reagieren.

Am Ende des Projekts wurden vor allem folgende Vorteile der Vorgehensweise benannt:

  • Die Mitarbeitenden waren sehr motiviert, weil sie entlastet wurden und effizienter arbeiten konnten, indem sie sich und andere besser organisierten.
  • Fehler und Kosten konnten vermieden und die Qualität gesteigert werden – vor allem weil die im klassischen Projektmanagement üblichen Fehlerketten sich gar nicht erst durch das Projekt ziehen konnten.
  • Projektabwicklung und Kommunikation waren für Interne und Externe transparent und nachvollziehbar.

Gerade bei dynamischen Prozessen wie in der Bauprojektabwicklung ermöglicht der Einsatz von agilen Projektmanagementmethoden eine ressourcenschonende, fristgerechte und erfolgreiche Projektdurchführung. Für weitere Informationen kommen Sie gerne auf uns zu (info@ifa-bau-consult.com).

Quo vadis ifA-Bau Consult?

Hybride Consultant-Tagung mit Weichenstellung für die Zukunft

Wofür stand ifA-Bau Consult in der Vergangenheit und wofür soll sie in der Zukunft stehen? Vor dem Hintergrund des Wunsches, ifA-Bau Consult für die Zukunft so gut aufzustellen, dass er nach und nach Verantwortung abgeben kann, widmete sich Geschäftsführer Klaus-Michael Dressel mit seinem Consultant-Team diesen zentralen Fragen in einer gemeinsamen Tagung vom 16.-17.02.2022. Bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie fand die Tagung hybrid statt – nicht das Wunschformat von Klaus-Michael Dressel, aber „erstaunlich produktiv und interaktiv“, wie er im Nachgang resümierte.

In ihrer 75-jährigen Geschichte hatte ifA-Bau Consult immer schon zwei Standbeine: einerseits die „Ringe“ genannten Erfahrungsaustauschkreise und andererseits die Beratung für vor allem mittelständische Bauunternehmen als auch größere Handwerksbetriebe. Dabei soll es auch in Zukunft bleiben – ergänzt um ein neues Thema.

Die Ringe leben von über längere Zeiträume aufgebauten und verlässlichen Kontakten zwischen den Gruppenmitgliedern und deren Leiter*innen. Die Herausforderung des anstehenden Generationenwechsels hat bereits in 2021 begonnen und wird bis in die Jahre 2022/23 hineinreichen. Mehrere der erfahrenen und geschätzten Leiter gehen nach und nach in den Ruhestand. Eine stabile Nachfolge – verbunden mit der für die Ringteilnehmer*innen so wichtigen Kontinuität – ist das definierte Ziel in diesem Geschäftsfeld. Mit Tobias Guller, Bernadette Imkamp, Klaus Okrafka und Robert Plomberger stehen neue Leiter*innen bereit, die auch schon die Verantwortung für die Leitung einzelner Ringe übernommen haben.

In der Beratung waren in den 1960er-Jahren IMIS (Integrierte Management Informations-System), in den 1980er-Jahren die Nutzung des Ansatzes der Gespann-Strukturen für die Teamentwicklung und in den 1990er-Jahren der KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) Schwerpunkt-Themen der ifA-Bau Consult. Der Fokus in den 2020er Jahren knüpft mit Lean Construction und Lean Design, Digi-Check und Teamentwicklung inhaltlich nahtlos daran an, bedient sich aber neuer bzw. weiterentwickelter Methoden und greift bewusst die Rahmenbedingungen des digitalen Jahrhunderts auf.

Unter fachlicher Leitung von Robert Plomberger wurde in den letzten 2 Jahren der sogenannte „Digi-Check“ entwickelt. Nach einer Ist-Analyse von Geschäftsprozessen und Softwarenutzung wird dem Kunden Optimierungspotenzial aufgezeigt. Die daraus abgeleiteten Software- und Prozessempfehlungen dienen als Grundlage für einen digitalen Leitbetrieb. Hier sieht Klaus-Michael Dressel nach ersten Erfahrungen im Einsatz viel Potenzial bei Handwerksbetrieben und Bauunternehmen, die die Digitalisierung vorantreiben wollen.

Unterstützt wird die Digitalisierungs- wie auch die Lean-Beratung ab 2022 durch einen neuen Ansatz der Personal- und Teamentwicklung (LINC PERSONALITY PROFILER, kurz: LPP, mit zugehörigem LPP TEAM CHECK). Mitarbeiterbindung ist ein zentrales Thema für alle Unternehmen. Mit einem Ansatz, der die Persönlichkeit der Mitarbeiter*innen in den Vordergrund stellt und damit von diesen als sehr wertschätzend empfunden wird, können ifA-Kunden sich im Kampf um Führungs- und Fachkräfte von der Konkurrenz abheben.

Darüber hinaus wird das ifA-Angebot ab 2022 durch das erstmalig vom 28.-29.06.2022 stattfindende Nachhaltigkeits-Symposium ergänzt. „Ich bin überzeugt davon, dass kein Weg daran vorbeigeht, dass die Baubranche sich in Richtung Nachhaltigkeit ausrichtet. Diesen Transformationsprozess möchten wir aktiv anstoßen und kontinuierlich vorantreiben“, so Dressel.  

Verschwendung im Bauwesen

5 Anzeichen für ein ineffizientes Management von Bauprojekten

Beobachten auch Sie Folgendes in Ihren Bauprojekten?

  • Unplanmäßige Reihenfolge, in der Arbeiten ausgeführt werden
  • Nachunternehmer fühlen sich für den Terminplan nicht verantwortlich
  • Ausführende haben keine Ahnung, welche Arbeiten übermorgen oder nächste Woche zu tun sind, sind eher frustriert und denken über einen Jobwechsel nach
  • Das Projekt wird durch Feuerwehraktionen bestimmt (kurzfristige Anpassungen)
  • Arbeiten werden nach dem Terminplan abgerufen und nicht nach der Prüfung der Hindernisfreiheit durch die Ausführenden

Wenn nur einer der Punkte für Sie vertraut klingt, dann könnte sich die Beschäftigung mit Lean Construction und Lean Design lohnen, denn es hilft Ihnen,

  • Störungen im Projekt zur Ausnahme zu machen,
  • sich Zeit für Verbesserungen nehmen zu können,
  • eine respektvolle und ambitionierte Stimmung zu etablieren,
  • aus einer Gruppe von Experten ein Team zu formen,
  • der Zukunft entspannt entgegenzublicken und
  • Projekte zu stabilisieren und zu beschleunigen.

Teilweise nutzen Bauleiter*innen und Polier*innen singulär schon einige Methoden des Lean Managements. Das volle Potenzial z.B. des Last Planner® Systems mit Einsparungen von bis zu 50% erschließt sich jedoch erst bei einer systematischen und umfassenden Anwendung über mehrere Projekte.

Die ifA-Bau Consult unterstützt Sie dabei, Verschwendung zu vermeiden und das volle Potenzial des Einsatzes von Lean-Methoden zu heben. Und da gut zusammenarbeitende Teams ein zentraler Erfolgsfaktor sind, integrieren wir seit diesem Jahr einen sehr wirkungsvollen Ansatz der Teamentwicklung auf Basis des sogenannten LPP-Team-Checks. Damit tun Sie nicht nur etwas für Ihre Effizienz im Bauprojekt, sondern auch für Ihre Mitarbeiterbindung. „Verschwendung“ durch Mitarbeiter-Fluktuation gehört dann ebenfalls der Vergangenheit an.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie mehr erfahren möchten.

Effizientes Wissensmanagement für Entscheider*innen am Bau in den ifA-Ringen

ifA-Ring-Saison 2022 startet im März

Wissensmanagement ist in den aktuellen Zeiten Herausforderung und Verpflichtung für jede*n. Aber gerade Führungskräfte und Entscheider*innen wissen oftmals nicht, woher sie die Zeit dafür nehmen sollen.

Die ifA-Bau Consult hat schon 1949 damit begonnen, den systematischen Erfahrungsaustausch als Plattform für das persönliche Wissensmanagement in der Baubranche zu etablieren. Zweimal im Jahr treffen sich feste Gruppen von Führungskräften aus der Baubranche zum fachlichen und persönlichen Austausch. Dieser ist professionell vorbereitet und moderiert.

(Foto: Headway auf Unsplash)

Die Tagesordnung setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

  • inhaltliche Impulse (Praxiswissen oder Forschungsergebnisse) durch externe Referent*innen,
  • Diskussion aktueller Schwerpunktthemen und Trends,
  • Überblick über die Branche,
  • Erarbeitung gemeinsamer Positionen zu aktuellen Themen und ggf. Ableitung von Initiativen,
  • Exkursionen und Firmen- oder Baustellen-Besichtigungen sowie
  • informeller Austausch in den Pausen und beim Abendprogramm.

Mit ihrer 75-jährigen Unternehmensgeschichte hat die ifA-Bau Consult in den „Ringe“ genannten Erfahrungsaustauschkreisen schon allen relevanten Themen - vom Controlling über das Prozesskostenmanagement bis hin zu aktuellen Themen wie der Digitalisierung der Baubranche und der Transformation zum nachhaltigen Bauen - eine Bühne geboten.

Im aktuellen Jahr 2022 werden in den verschiedenen Ringen u.a. folgende Top-Themen auf der Tagesordnung stehen:

  • Unternehmensnachfolge (vor allem im Hinblick auf die Prozessgestaltung),
  • Nachhaltigkeit im Bauen (CO2-Abgaben, neue Zemente, Modulbauweise, …),
  • Nutzererfahrung im Hinblick auf Bausoftware (mit besonderem Fokus auf iTWO),
  • innovatives Personalmanagement in Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels,
  • Digitalisierung, Einsatz von BIM und Lean Construction sowie
  • Optimale Einkaufsstrategien in Zeiten des Materialmangels.

Mehr zu den ifA-Ringen finden Sie unter Erfahrungsaustausch am Bau  oder Sie kommen auf uns zu und wir vermitteln Ihnen den unverbindlichen Kontakt zum*r Leiter*in des für Sie möglicherweise interessanten Rings.

CO2-neutrales Bauen bis 2045 - Illusion oder Herausforderung?

- Branchentreffen der Bauwirtschaft am 28./29.06.2022 beim ersten Nachhaltigkeits-Symposium -

Sitzen wir auf einem Pulverfass? Dass die Erderwärmung unsere Lebensgrundlage bedroht, ist uns klar. Was dagegen unternommen werden soll, bleibt bisher eher Stückwerk. Ein Blick auf die Automobilbranche macht deutlich, wie schwierig es für Unternehmen ist, sich vom ursprünglichen und für lange Zeit – trotz der bewussten Bedrohung – sehr einträglichen Geschäftsmodell zu lösen und die Weichen für eine zukunftsorientierte Ausrichtung zu stellen.

(Foto: Bosco Verticale in Mailand, Shutterstock)

Nichts weniger als diese übergreifende Weichenstellung für die Baubranche ging Klaus-Michael Dressel, dem Geschäftsführer der ifA-Bau Consult GmbH, durch den Kopf, als er die Idee des ersten Nachhaltigkeits-Symposiums der Bauwirtschaft einer Reihe von potenziellen Unterstützern Mitte 2021 vorstellte. Mit einer Verantwortung für 40% der weltweiten CO2-Emissionen für das Bauen und Betreiben von Bauwerken (gemäß einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung) ist der Hebel für wirksamen Klimaschutz in der Baubranche so groß wie in keiner anderen Branche.

Die Agenda des Nachhaltigkeitssymposium sieht vor, dass nach der Eröffnung u.a. Dr. Christine Lemaitre (Vorständin der DGNB) und Prof. Beate Wiemann (Hauptgeschäftsführerin Bauindustrieverband NRW) aufzeigen, was gemäß den Klimaschutzgesetzen bis 2045 erreicht sein soll und was das für die einzelnen Beteiligten der Branche bedeuten wird. Bereits existierende Leuchtturmprojekte stehen im Anschluss im Fokus. Michel Weijers wird beispielsweise über die Erfahrungen beim Projektmanagement des ersten cradle-to-cradle-zertifizierten öffentlichen Gebäudes, dem Rathaus der Stadt Venlo, berichten. Dr. Patrick Bergmann stellt die Geschäftsidee von Madaster, einem Kataster für alle Materialien am Bau als Grundlage für eine wirksame Kreislaufwirtschaft, vor. Frank Steffens, Geschäftsführer der Brüninghoff GmbH & Co. KG, wird aus Sicht eines Bauunternehmers Ansätze zum nachhaltigen Bauen mit Holz aufzeigen.

So erfreulich es ist, dass es diese und weitere First Mover oder Pioniere für nachhaltiges Bauen gibt, so wenig wird das reichen, um die Klimaziele zu erreichen. Vor dem Hintergrund ist es Ziel des Nachhaltigkeits-Symposiums, nicht nur Transparenz zu schaffen und innovative Ansätze vorzustellen, sondern vor allem den Schulterschluss zwischen Verbänden, Planern, Architekten, Bauunternehmen, Herstellern/Händlern und Politik zu organisieren.

Da sich das in Präsenz deutlich wirkungsvoller organisieren lässt und Präsenz auf dem Höhepunkt der Omikron-Welle schwer vertretbar ist, wurde das Symposium von seinem ursprünglich geplanten Termin im Februar auf den 28./29.06.2022 verschoben. Zu diesem Zeitpunkt werden die coronabedingten Rahmenbedingungen voraussichtlich wieder so sein, dass Netzwerken in Präsenz ohne größere Einschränkungen möglich sein sollte. Mehr zum Nachhaltigkeits-Symposium und zur Agenda finden Sie unter www.nachhaltigkeitssymposium.de.

Sichern Sie sich jetzt noch bis zum 25.03.2022 Ihr Frühbucher-Ticket und gestalten Sie mit uns die Transformation der Baubranche hin zu CO2-neutralem Bauen bis 2045.

Wann ist ein Team mehr als die Summe seiner Teile?

Mehr Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und Effizienz mit dem LPP-Team-Check

Teamarbeit ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Spezialist*innen-Teams, agile oder auch klassische Projektteams sowie Führungskräfteteams sind nur einige Beispiele für Gruppenkonstellationen, in denen der Erfolg des Teams wie auch die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen von der Zusammenarbeit der einzelnen Gruppenmitglieder abhängig ist. Im besten Fall ist ein Team mehr als nur die Summe seiner Teile. Was aber tun, wenn das Team diese Option nicht ausschöpfen kann oder sogar weniger ist als die Summe seiner Teile?

(Foto: Sigmund auf Unsplash)

Auf diese und ähnliche Fragestellungen gibt der LPP-Team-Check Antworten und liefert Ansatzpunkte für entsprechende Teamentwicklungen. Der Team-Check basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Persönlichkeitsanalyse (LINC Personality Profiler, LPP) für jedes einzelne Teammitglied. Diese wird dem Teammitglied in einem vertraulichen Feedbackgespräch von unserem LINC-zertifizierten ifA-Coach erläutert, es werden evtl. Fragen beantwortet und auf Wunsch auch Weiterentwicklungsansätze abgeleitet. Der Gesprächsfokus und auch die Formulierungen in der Analyse sind konsequent stärkenorientiert. Damit hebt sich diese Analyse – neben ihrer wissenschaftlichen Fundierung – von anderen Methoden, die oftmals defizitorientiert sind, deutlich ab und wird von Mitarbeitenden sehr geschätzt. Das alleine erhöht oftmals schon die Mitarbeiterzufriedenheit.

Die einzelnen Persönlichkeitsanalysen der Teammitglieder werden in einem 2. Schritt zusammen- bzw. gegenübergestellt (auf Wunsch auch anonymisiert). Dadurch wird deutlich, wo es im Team Konfliktpotenzial geben kann und wo sich die einzelnen Teammitglieder gut ergänzen können.

Der LPP-Team-Check bietet sich an für:

  • Kick-offs von neuen Teams,
  • Bearbeitung von Konflikten in Teams,
  • Teamentwicklungen mit dem Fokus darauf, die unterschiedlichen Arbeitsstile und/oder Rollenverteilungen im Team zu analysieren und als Grundlage für eine neues Zusammenarbeitsmodell zu nutzen,
  • Auswahl und Integration neuer Teammitglieder (z.B. in integrierten Teams im Lean Design),
  • Steigerung der Teameffizienz durch das Erkennen fehlender Ressourcen und/oder die optimale Nutzung von Synergiepotenzialen.

Mitarbeitende, die sich als Mensch und im Team wertgeschätzt fühlen, sind erwiesenermaßen zufriedener und loyaler. Als Unternehmen erhöhen Sie mit gut durchgeführten Teamentwicklungen die Mitarbeiterbindung und ihre Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber. Wenn Sie mehr über das neue ifA-Angebot „Teamentwicklung mit dem LPP-Team-Check“ erfahren wollen, dann wenden Sie sich gerne direkt an unsere Senior-Beraterin und Business-Coach, Bernadette Imkamp ().

(Foto: LINC GmbH, Lüneburg)

Erweiterung der Erfahrungsaustauschkreise um einen iTWO-Anwenderkreis

Wir stärken den gemeinsamen Austausch zwischen Unternehmen und Anwender*innen mit der Softwareentwicklung

In den ifA-Erfahrungsaustauschkreisen der Bauunternehmer*innen (Chef-Ringe) tauchte im letzten Jahr immer häufiger das Thema iTWO auf der Agenda auf. Welche Erfahrungen haben die anderen Firmen bei der Einführung der ERP-Software iTWO gemacht? Welche Version nutzt wer, und wann steigt man idealerweise auf die neue Version um? Wie wendet man sich am erfolgversprechendsten mit spezifischen Anliegen an den Softwareanbieter RIB?

Dies hat die ifA-Bau Consult zum Anlass genommen, unter Leitung von Robert Plomberger (Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Future Digital und Kooperationspartner der ifA-Bau Consult) einen iTWO-Anwenderkreis zu gründen, der sich an IT-Leiter*innen und iTWO-Verantwortliche in den Unternehmen richtet. In einem ersten Treffen im Juni 2021 wurden in diesem Kreis die Erwartungen der Teilnehmer*innen besprochen, die bisherigen Erfahrungen ausgetauscht und die Ziele für die feste Etablierung dieses Kreises festgelegt. Hauptfokus soll darauf liegen,

  • Anwendererfahrung auszutauschen,
  • strategische Fragen mit Bezug zur ERP-Software iTWO zu diskutieren und
  • Themen gebündelt an RIB heranzutragen und damit die Position eines Geschäftspartners auf Augenhöhe auf- bzw. auszubauen.

Für den März 2022 ist ein erstes reguläres Arbeitskreis-Treffen in Stuttgart geplant. Neben den Gründungsmitglieder*innen des Kreises wird auch RIB als Partner integriert werden. In der Folge wird sich der Anwenderkreis wie bei den Erfahrungsaustauschkreisen der ifA-Bau Consult üblich zwei Mal jährlich (Frühjahrs- und Herbsttagung) treffen. Interessierte Firmen können sich unter  für die Teilnahme am Arbeitskreis bewerben bzw. zusätzliche Informationen anfragen.

Verzögerungen beim Bauprojekt - lästig und wirklich unvermeidbar?

Lean Management führt zu Effizienz und verhindert Verzögerungen

Verzögerungen am Bau sind wie Späne beim Hobeln – lästig, aber unvermeidbar. Dieser Aussage würden die meisten Beteiligten am Bau wohl zustimmen. Anders wird es vermutlich jener Kunde der ifA-Bau Consult sehen, der im vergangenen Jahr durch den Einsatz von Lean Management-Methoden 7 Wochen Verzögerung nicht nur kompensiert, sondern sogar noch 2 zusätzliche Wochen herausgeholt hat.

Bei diesem Bauprojekt für zwei Gebäude mit 38 Wohneinheiten hatte der Wintereinbruch im Rohbau zu 7 Wochen Verzögerung geführt. Der anschließende Innenausbau wurde mit Beratung durch die ifA-Bau Consult erstmals mit Lean Management-Methoden organisiert. Die frühe Vergabe der Gewerke zusammen mit den nötigen Schulungen haben zu einem guten Verständnis der Projektverantwortlichen bzw. -beteiligten von Lean Construction und dem eingesetzten Last Planner© System geführt. Sie sprachen sich optimal ab und erkannten Hindernisse frühzeitig. Die vorzeitige Projektfertigstellung trotz der Verzögerung im Rohbau hat letztlich alle überzeugt.

Effizienz ist das Ziel des Lean Management-Ansatzes, das konsequent verfolgt wird. Erste Einblicke geben wir Ihnen in unseren kostenlosen Einführungs-Webinaren. Zur Vertiefung bieten wir interaktive Trainings zu Lean Construction und Lean Design an, und mit der 2-teiligen Weiterbildung zum Lean-Moderator und -Trainer können sich beispielsweise Projektleiter*innen gezielt für die Übernahme einer Multiplikatoren-Rolle im eigenen Unternehmen fortbilden. Diese offenen Angebote schneiden wir bei Bedarf auch gerne auf Ihre spezifischen Anforderungen an firmeninterne Schulungen zu bzw. richten unser Angebot auf Ihr konkretes Projekt aus.              

Wenn Sie Interesse daran haben, mehr über Lean Management am Bau zu erfahren, dann wenden Sie sich gerne direkt an unseren Senior Berater Klaus Okrafka ().

ifA-Bau Consult erweitert Beratungsportfolio um das Feld der strategischen Entscheidungsfindung

"Wir haben immer eine Wahl"

Den Beratungsschwerpunkt „Lean am Bau“ mit Methoden aus Lean Design und Lean Construction verfolgt die ifA-Bau Consult schon länger sehr erfolgreich. Eine der Lean Design-Methoden „mausert“ sich nun zu Recht auch zum Solisten.

Im Lean Management-Kontext bewährt sich die Methode Choosing by Advantages (CbA) konsequent bei der Wertoptimierung in Planungs- bzw. Bauprozessen. Das System zur Entscheidungsfindung wurde jedoch als universelles Werkzeug entwickelt und lässt sich damit in den Dienst strategischer Entscheidungen aller Art – wie z.B. Einkaufs-, Standort- oder Mergers & Acquisitions-Entscheidungen – stellen. Letztlich eignet sich Choosing by Advantages für alle Entscheidungen – egal ob komplex und im Falle einer Fehlentscheidung mit hohen Kosten verbunden, vielschichtig, weil viele Beteilige unter einen Hut zu bringen sind, oder eher (scheinbar) einfach wie im Fall der Auswahl von Personal oder Nachunternehmen. Entscheidungen im Zuge der Digitalisierung von Bauunternehmen bieten sich beispielsweise an. Die Entscheidung für eine sich im Nachhinein als ungeeignet erweisende Software ist mit erheblichen Konsequenzen und hohen Kosten verbunden. Diese Erfahrung machen gerade nicht wenige Unternehmen.

Mit breitem Fokus richtet sich das neue ifA-Beratungsangebot nicht mehr nur an Bauleiter, Projektleiter oder technische Führungskräfte, sondern vor allem auch an kaufmännische Führungskräfte, Einkaufsentscheider, IT- und strategische Einheiten.

Der große Vorteil von Choosing by Advantages ist die Transparenz, die bei der Anwendung für den Entscheidungsprozess entsteht. Subjektive und objektive Daten können bei der Entscheidung gleichermaßen genutzt und Unterschiede sauber herausgearbeitet werden. Die Bewertung von Vorteilen wird nachvollziehbar dokumentiert, und die letztendlich getroffene Entscheidung ist für jeden nachvollziehbar.

Wenn Sie Interesse daran haben, mehr über Choosing by Advantages zu erfahren, dann wenden Sie sich gerne direkt an unseren Senior Berater Tobias Guller (). In den nächsten Wochen informieren Sie weiter mit einem Webinar zu Choosing by Advantages, der Vorstellung in interessierten Ringen oder Arbeitsgruppen und hier auf unserer Homepage.

Foto: © Scott Graham auf Unsplash

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2022!

Zum Jahresende 2021 möchten wir die Zeit nutzen, um auf das Gute in diesem ungewöhnlichen Jahr zu schauen – die Partnerschaft mit unseren Kund:innen zum Beispiel. Wir bedanken uns ganz herzlich für die wertschätzende Zusammenarbeit und freuen uns auf die Fortsetzung im neuen Jahr.

Auch erfüllt es uns mit (Vor-)Freude, das Thema „Nachhaltigkeit am Bau“ aufzugreifen und ihm im nächsten Jahr mit dem ersten Nachhaltigkeitssymposium der Bauwirtschaft eine Bühne zu geben. Das Management von Maßnahmen zum Klimaschutz erachten wir – neben der Bewältigung der Corona-Pandemie – als das Gebot der Stunde. Und es würde uns sehr freuen, auch Sie am 28./29.06.2022 in Essen begrüßen und mit Ihnen einen Meilenstein im Transformationsprozess der Bauwirtschaft gestalten zu dürfen.

Jetzt ist nach diesem auch anstrengenden Jahr erst einmal die Zeit des Innehaltens gekommen. Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und der gesamten Belegschaft ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes erfolgreiches Jahr 2022!

Foto: © Annie Spratt auf Unsplash

Bundesbauministerium als Katalysator für klimaneutrales Bauen?

Hohe Erwartungen der Baubranche an die neue Bauministerin Klara Geywitz 

Das von den Bauverbänden aufgrund der massiven Herausforderungen in der Bauwirtschaft geforderte Bundesbauministerium hat sich mit den fortschreitenden Verhandlungen der neuen Ampelkoalition zuletzt immer stärker abgezeichnet. Mit Antritt der neuen Bundesregierung am 8. Dezember 2021 ist es Realität geworden. Zur Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wurde Klara Geywitz ernannt. Ihr Amt ist sie angetreten mit dem Statement „Wir haben uns Gewaltiges vorgenommen. Wir wollen 400.000 Wohnungen bauen, jedes Jahr. Und wenn wir gleichzeitig die Klimaziele erreichen wollen, müssen wir das klimagerecht machen.“ (Quelle: www.bmi.bund.de).

Diese Ankündigung stößt auf breite Zustimmung und schafft gleichzeitig eine hohe Erwartungshaltung. Um bis 2030 die Emissionen am Bau auf 65% gegenüber 1990 zu senken und bis 2045 klimaneutral zu bauen, bedarf es gewaltiger Anstrengungen, innovativer Ideen – und vor allem eines weitreichenden Schulterschlusses aller Akteure am Bau. Partikularinteressen werden in den Hintergrund treten müssen, um das große Ziel zu erreichen. Wie der hierfür erforderliche Transformationsprozess der Branche gestaltet werden soll, ist bislang völlig offen.

Mit dem ersten Nachhaltigkeitssymposium der Bauwirtschaft (www.nachhaltigkeitssymposium.de) am 28./29. Juni 2022 zielt die ifA-Bau Consult GmbH – unterstützt von ideellen Förderern aus Bauindustrie, Verbänden und Stiftungen – genau auf diese Frage ab. Wie sehen neue Ansätze für klimaneutrales Bauen aus, und wie kann man sie in die Breite bringen? Welche Player werden sich verändern müssen, wenn sie weiterhin zukunftsfähig agieren wollen? Und wie kann Kreislaufwirtschaft am Bau vom gut gemeinten Randthema zum zentralen Gamechanger werden?

Mit Klara Geywitz ist eine neue Verantwortungsträgerin für die Gestaltung des Wandels hin zu klimaneutralem Bauen auf den Plan gerufen worden. Klaus-Michael Dressel (geschäftsführender Gesellschafter der ifA-Bau Consult GmbH sowie Impulsgeber und Organisator des Nachhaltigkeitssymposiums) lädt Frau Geywitz ganz herzlich zum Nachhaltigkeitssymposium ein: „Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihr Programm vorstellen und die Plattform des Symposiums sowie die daraus resultierenden Initiativen für den Wandel hin zu klimaneutralem Bauen nutzen würden.“

Quelle Foto: www.bmi.bund.de

Neues Coaching-Angebot der ifA-Bau Consult

Weiterführende Informationen im Einführungs-Webinar am 16.12.2021 um 11.00 Uhr

Seit 75 Jahren zeichnet sich die ifA-Bau Consult dadurch aus, genau hinzuhören, was die Baubranche braucht. Individuell zugeschnittene Beratung im Hinblick auf die Digitalisierung am Bau steht dafür genauso wie die auf das Kundenunternehmen ausgerichtete Begleitung der Einführung von Lean am Bau. Der Erfahrungsaustausch am Bau ermöglicht es Führungskräften schon seit Jahrzehnten, sich vertrauensvoll zu relevanten Themen auszutauschen.

 

Vor diesem Hintergrund ist auch das neue Coaching-Angebot der ifA-Bau Consult entstanden. Führungs- oder Kommunikations-Seminare sind für viele Führungskräfte nicht mehr zeitgemäß. Sie beanspruchen ganze Tage und treffen selten genau den Kern des Anliegens der Teilnehmer/innen. Coaching hingegen ermöglicht

  • individuelle Lösungen
  • für spezifische Fragestellungen
  • in kompakten Zeiteinheiten und
  • vertrauensvoller Atmosphäre.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Coaching-Angebot. Darüber hinaus bieten wir Ihnen am 16.12.2021 um 11 Uhr in einem Einführungs-Webinar* Einblicke in die Möglichkeiten des Coachings an. Wir zeigen Ihnen auf, für welche Anlässe es hilfreich ist und wie ein Coaching-Prozess abläuft. Im Anschluss beantworten wir Ihre Fragen.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne!

Foto: © Charles Deluvio auf Unsplash

Verschiebung des Nachhaltigkeitssymposiums der Bauwirtschaft

Neuer Veranstaltungszeitraum: 28./29.06.2022

Der Schutz des Klimas und die darauf ausgerichtete Transformation der Baubranche sind für uns die zentralen Themen für die Bauwirtschaft in den nächsten Jahren. Im Februar sollten sie im Mittelpunkt des ersten Nachhaltigkeitssymposiums der Bauwirtschaft stehen.

Aber auch der Schutz der Gesundheit und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in den aktuellen Pandemie-Zeiten sind uns ein Anliegen. Nachdem das RKI seit vergangener Woche wieder dringend von der Durchführung größerer Veranstaltungen in den Wintermonaten abrät, haben wir uns nach eingehender Beratung und Abwägung für eine Verlegung des Symposiums entschieden.

Neuer Veranstaltungszeitraum ist der 28.-29. Juni 2022. Dieser neue Termin ermöglicht ein zeitnahes Aufgreifen des wichtigen Themas „Nachhaltigkeit am Bau“ unter dann zu erwartenden entspannteren Pandemie-Rahmenbedingungen.

Die bereits gebuchten Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Veranstaltungszeitraum. Der Frühbucherzeitraum wurde bis zum 25.03.2022 verlängert. Sichern Sie sich Ihr risikofreies Ticket jetzt.

Regelmäßig aktualisierte Informationen finden Sie unter www.nachhaltigkeitssymposium.de.

Von HR-Software bis zu "Frau am Bau"

Breiter Austausch in der ifA-Arbeitsgruppe Personalmanagement in Erfurt

Wer nutzt welche HR-Software? Welche Erfahrungen gibt es mit Performance-Marketing-Kampagnen zur Personalsuche für schwer zu besetzende Jobprofile? Und wie ist das Pandemie-Management in den anderen Unternehmen organisiert? … eine kleine Auswahl der Fragen, die am 28./29. Oktober 2021 in der ifA-Arbeitsgruppe Personalmanagement diskutiert wurden.

Nach zwei Jahren traf sich die Gruppe – wenn auch pandemiebedingt im kleineren Kreis – das erste Mal wieder in Präsenz in Erfurt. Unter der neuen Leitung von Bernadette Imkamp tauschten sich die Teilnehmerinnen zunächst über die Veränderungen in der Branche bzw. in ihren Unternehmen aus, um anschließend über abgeschlossene, laufende und geplante Projekte und wichtige Themen im Personalbereich von Bauunternehmen zu sprechen. Für das nächste Treffen im Frühjahr 2022 wurde festgelegt, u.a. dem Thema „Frau am Bau“ ein größeres Zeitfenster einzuräumen. Gewerbliche Auszubildenden-, aber auch Fachkräftestellen lassen sich mit einem eng auf Männer zugeschnittenen Kandidatenfokus immer schlechter besetzen. Da lohnt sich ein Blick auf Bauunternehmen, die vormachen, wie man gezielt und erfolgreich Frauen für Jobs am Bau gewinnen und somit den Kandidatenpool vergrößern kann. 

Professionell organisierter und vertrauensvoller Austausch – oder auch das Nutzen des Schwarmwissens – ist für die Arbeitsgruppe Personalmanagement wie auch für alle anderen ifA-Ringe bzw. -Arbeitsgruppen das Erfolgsrezept. Abgerundet werden die regelmäßig 1-2 x pro Jahr durchgeführten Erfahrungsaustausch-Treffen durch persönliche Vernetzung und ein attraktives Rahmenprogramm.

„Ein intensiver und inspirierender Austausch, von dem ich einiges für meine Arbeit mit nach Hause nehme“, resümierte eine der Teilnehmerinnen nach der Veranstaltung. Die Arbeitsgruppe ist offen weitere Teilnehmer:innen aus Personalbereichen von vor allem mittelständischen - aber auch kleineren oder größeren - Bauunternehmen. Bei Interesse oder Fragen können Sie gerne auf Bernadette Imkamp () zugehen.

Lean Construction-Moderation als Basis für einen Kulturwandel in der Baubesprechung

Senior Consultant Tobias Guller zu Gast im Podcast "Kaizen2go"

Während aktuell die GLCI-Konferenz stattfindet und das Thema "Lean Management in der Baubranche" auch wieder in Präsenz eine Bühne bekommt, hat unser Berater Tobias Guller sich diesem Thema im Podcast "Kaizen2go" digital gewidmet. Sie finden den Podcast unter: 

https://www.geemco.de/artikel/kaizen-2-go-267-lean-construction-moderation/

Hören Sie rein und erfahren Sie mehr darüber, wie der Lean Coach den "Sprung vom Feuerwehrmann zum Brandschützer" wagt und wie eine Kulturveränderung in Bauprojekten den KVP-Prozess unterstützt.

Mehr zu den Lean-Beratungsansätzen der ifA-Bau Consult und der Qualifizierung zu Lean-Methoden finden Sie unter: 

Lean am Bau und Personalmanagement und Qualifizierung am Bau

Frühbucher-Aktion für das Nachhaltigkeitssymposium der Bauwirtschaft läuft noch bis 19.11.2021

Bis zum 19.11.2021 können noch die vergünstigten Frühbucher-Konditionen für die Anmeldung zum Nachhaltigkeits-Symposium der Bauwirtschaft am 10./11.02.2021 im UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen genutzt werden. Neben dem vergünstigten Preis bringen diese den Vorteil mit sich, dass bei einer evtl. späteren Abmeldung keine Stornierungsgebühren anfallen.

Der Druck auf die Baubranche wächst massiv. 40% der weltweiten CO2-Emissionen werden durch sie verursacht. Während in den Medien noch vorwiegend über klimafreundliche Mobilitätskonzepte diskutiert wird, sprechen wir über die Verantwortung der Baubranche bei der Erreichung der Klimaziele und schlagen Schneisen für einen Transformationsprozess hin zum CO2-neutralen Bauen in 2045. 

Noch gibt es die Möglichkeit, den Wandel proaktiv zu gestalten. Vor dem Hintergrund hat sich die ifA-Bau Consult GmbH zum Auftrag gemacht, mit dem ersten Nachhaltigkeits-Symposium eine Plattform dafür anzubieten, die bereits existierenden Ansätze zum Umbau der deutschen Bauwirtschaft zusammenzuführen, in die Breite zu bringen und weiterzudenken. Seien Sie dabei, um die Zukunft der Branche mitzugestalten!

Informationen zum Symposium und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:  

www.nachhaltigkeitssymposium.de.

 

ifA-Bau Consult beim virtuellen Simulationstag des GLCI

Als GLCI-Mitgliedsunternehmen präsentiert die ifA-Bau Consult beim virtuellen Simulationstag am 14.10.2021 eine von drei Lean-Simulationen. Senior Consultant und Lean-Experte Tobias Guller stellt die „Uups Simulation“ vor und geht damit der Frage nach, ob sich Planung im Vorfeld eines Projektes wirklich lohnt.

Informationen zum Simulationstag und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:

https://register.glci.network/simulationstag

75-jähriges ifA-Jubiläum mit Ausblick in die Zukunft

"Vielleicht muss die Bauwirtschaft selbst das Ruder übernehmen!"

Aufgrund der Corona-Pandemie war lange Zeit nicht klar, ob und wie das 75-jährige Jubiläum der ifA-Bau Consult im Jahr 2021 gefeiert werden könne. Aber Geschäftsführer Klaus-Michael Dressel hielt selbst in der Phase des strengen Lockdowns Anfang des Jahres daran fest, diesen Anlass in einem würdigen Rahmen feiern zu wollen. Nicht ganz so groß, wie es der Anlass hergegeben hätte, aber mit immerhin knapp 50 Gästen wurde der Festabend am 9. September 2021 im Maritim Hotel Stuttgart begangen.

 

Nach der Begrüßung von Klaus-Michael Dressel, in der er an den Gründer, seinen Vater Dr. Gerhard Dressel, sowie an frühere Berater des ifA erinnerte und die aktuellen Berater, Kooperationspartner und Kunden begrüßte, hielt Michael Halstenberg (Rechtsanwalt und Ministerialdirektor a.D.) die Festrede. Wer eine gediegene Rede mit viel Pathos erwartete, wurde positiv überrascht von einem Feuerwerk an persönlichen Erinnerungen an die letzten 75 Jahre Bauwirtschaft und ifA-Bau Consult sowie an kritischer Betrachtung des Status Quo. Michael Halstenberg machte unmissverständlich klar, dass es aus seiner Sicht mit Blick auf die weltweiten Herausforderungen und vor allem den Umweltschutz kein „business as usual“ mehr geben kann bzw. darf. Er stellte unbequeme Thesen auf wie beispielsweise die, dass die Globalisierung an das Ende ihrer Lebensdauer gekommen sei und dass stattdessen Regionalisierung auf der Tagesordnung stehe. Er hinterfragte kritisch die Zukunft des Baustoffs Beton. Und er machte deutlich, dass er der Politik nicht zutraue, Impulsgeber für die notwendige Weichenstellung für eine umweltbewusste und zukunftsorientierte Bauwirtschaft zu sein. „Vielleicht muss die Bauwirtschaft selbst das Ruder übernehmen“, war seine Überleitung, mit der er eine neue Ära für die Bauwirtschaft ausrief.

Die Antworten von ifA-Bau Consult auf diese Herausforderungen werden der Erfahrungsaustausch, die Beratung und die zukunftsorientierten Weiterbildungsangebote sein. Aber auch mit Veranstaltungen wie dem für den 10./11. Februar 2022 geplanten Nachhaltigkeitssymposium liefert die ifA-Bau Consult einen Beitrag als Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Bauwirtschaft.

Erfahrungsaustausch wieder in Präsenz

ifA-Chefringe tagen unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts in Präsenz

Durch die Corona-Pandemie ist der berufliche Austausch über Monate auf den rein fachlichen Fokus und den Kanal der Videokonferenz beschränkt gewesen. Das persönliche Netzwerken am Stehtisch und die Botschaften zwischen den Zeilen blieben dabei vielmals auf der Strecke. In den ifA-Chefringen (s. auch ifA-Leistungsangebot "Erfahrungsaustausch am Bau") gab es unter den Mitgliedern daher zuletzt ein immer größeres Interesse an Präsenzsitzungen. 

Dies hat Bernd Feld als Leiter mehrerer ifA-Chef-Ringe aufgegriffen. In den letzten Wochen hat er 4 Ringsitzungen in 3 Bundesländern unter Einhaltung eines zuvor von ihm eigens aufgestellten und mit den jeweiligen Gesundheits- und Ordnungsäntern abgestimmten strengen Hygienekonepts in Präsenz durchgeführt. Diejenigen, die nicht vor Ort dabei sein konnten, wurden von ihm per Videokonferenz zugeschaltet. Fazit der Teilnehmer war, dass sie sich ausgesprochen wohl und sicher gefühlt und den fachlichen Austausch wie auch das soziale Miteinander sehr geschätzt haben. Einige Teilnehmer brachten das Resümee der Gruppe mit "ich bin froh, mal wieder rauszukommen" auf den Punkt.

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