Veränderte Marktbedingungen erfordern in den Baubetrieben vor allem die Erschließung vorhandener Zeitreserven zur Senkung der Lohnkosten und damit zur Erhöhung der Rentabilität der Baustellen. Zur Erschließung dieser Reserven sind leistungsorientierte Lohn- und und Gehaltsformen für die Mitglieder des Baustellenteams erforderlich.
In unterschiedlichen deutschen Baubetrieben wurde der Prämienleistungslohn für die gewerblichen Arbeitnehmer als auch die ergebnisabhängige Beteiligung der Bauleiter als leistungsorientierte Entlohnungsform auf den Baustellen erfolgreich eingeführt.Entsprechend vorliegender Erkenntnisse und Erfahrungen bilden die bau- bzw. zeitabschnittsbezogenen sowie die objektbezogenen Soll-Ist-Zeit-Vergleiche die Grundlage für den teambezogenen Prämienleistungslohn der gewerblichen Arbeitnehmer.Für die Ergebnisbeteiligung der Bauleiter ist vor allem die Vorgabe eines Zielgewinnes auf der Basis der Angebotskalkulation und die Erfassung des Ist Ergebnisses im Rahmen der Kostenträgerrechnung der einzelnen Baustellen die Basis.
Einführung einer leistungsgerechten Entlohnung auf Baustellen.
Die Einführung dieser Motivationsformen für die Mitglieder des Baustellenteams erfordert die Durchführung von Pilotprojekten einschl. der konsequenten Auswertung der erzielten Ergebnisse, den Abschluss entsprechender Baustellen bezogener Vereinbarungen sowie die schrittweise Übertragung der gesammelten Erfahrungen auf weitere dafür geeignete Baustellen.
Ergebnisse aus mittelständischen Baubetrieben bestätigen, dass in Anwendung dieser Formen der leistungsorientierten Entlohnung die o.g. Ziele zur Erhaltung von Bauunternehmen und von Arbeitsplätzen erreicht werden können.
Motivation von Mitarbeitern ohne Zusatzkosten, Verbesserung der Projektergebnisse.